Ev.-luth. St. Johannis Gemeinde Uslar

Gespräch mit Martin Wagner

Mon, 19 Aug 2019 11:56:26 +0000 von StJohannis Uslar

© St. Johannis Kirchengemeinde
Martin Wagner
Über zwei Jahre lang ist Martin Wagner bei uns gewesen, hat als Vikar seine Ausbildung zum Pastor erfolgreichabgeschlossen und nach dem Examen noch drei Monate lang bei uns gearbeitet. Demnächst wird er in seiner Heimat Franken ordiniert werden und seine erste Pfarrstelle besetzen.

Wir verabschieden Ihn mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zum einen gratulieren Ihm zur Ordination und der ersten Pfarrstelle und wünschen Ihm alles Gute auf seinem weiteren Weg. Zum anderen lassen Ihn nur ungern ziehen, da wir Ihn und seine Arbeit sehr schätzen gelernt haben.

Zu seinem Abschied hat der WEG Martin Wagner um eine Bilanz gebeten.
Was war Dir in diesen gut zwei Jahren besonders wichtig?
Mir war es wichtig, offen und interessiert auf die Menschen zuzugehen. Außerdem lag es mir am Herzen nicht alleine für andere etwas zu tun, sondern gemeinsam im Team etwas auf die Beine zu stellen. So können meiner Meinung nach, die verschiedenen Gaben und Fähigkeiten, die in jedem Menschen stecken, zur Geltung kommen. In meinen Gottesdiensten habe ich immer versucht Worte zu finden, die lebensnah und verständlich sind. Ich hoffe, dass ist mir einigermaßen gelungen.

Woran erinnerst Du dich besonders gerne?
Ich erinnere mich sehr gerne an die herzliche Art, mit der ich zu Beginn willkommen geheißen wurde. Ich hatte hier bei Geburtstagsbesuchen, auf Gemeindefesten oder zwischen Tür und Angel viele gute Gespräche, die mir noch länger in Erinnerung bleiben werden. Außerdem hat mir die gute Zusammenarbeit in den verschiedensten Bereichen in der Gemeinde immer richtig Spaß gemacht. Mit den TeamerInnen, den MitarbeiterInnen, mit meinen KollegInnen und natürlich mit meiner Vikariatsleiterin Frau Pastorin Jasper.

Welche persönlichen Aufgaben siehst Du für dich in der Gegenwart und Zukunft?
Ich bin noch relativ am Anfang meines beruflichen Weges. Daher ist es mir weiter wichtig, mit anderen und von anderen zu lernen. Ansonsten freue ich mich und bin jetzt erst einmal gespannt auf die Chancen und Herausforderungen, die in meiner neuen Gemeinde auf mich warten.